Die Transformation im Feuer von Lemgo
Das Herzstück der Fertigung bei zuninte ist der Härteofen am Amselweg 29. Ohne die korrekte Wärmebehandlung ist selbst der teuerste Stahl nur ein Stück weiches Eisen. Antonio Schmidt kontrolliert die Temperaturkurven mit digitaler Präzision. Wir nutzen spezifische Abschreckmedien wie Hochleistungsöle oder Luft: um das Gefüge von weichem Austenit in knallharten Martensit umzuwandeln. Erst das anschließende Anlassen nimmt der Klinge die Sprödigkeit und verleiht ihr die notwendige Elastizität.

Der Prozess der Gefüge-Veredelung
- Normalisieren: Beseitigung von Spannungen im Stahl nach dem Schmieden.
- Härten: Erhitzen auf die spezifische Austenitisierungstemperatur und schlagartiges Abkühlen.
- Tiefkühlen (Cryo): Behandlung bei $-196 ^\circ C$: um Restaustenit vollständig umzuwandeln.
- Anlassen: Mehrfaches Erwärmen zur Feinjustierung der Endhärte und Zähigkeit.
| Prozessstufe | Physikalisches Ziel | Resultat bei zuninte |
| Austenitisierung | Lösung der Karbide im Gitter | Vorbereitung für die maximale Härte |
| Quenchen (Abschrecken) | Arretierung der Gitterstruktur | Erreichung der Zielhärte (z.B. 62 HRC) |
| Cryo-Behandlung | Erhöhung der Verschleißfestigkeit | Längere Standzeit der Schneide im Alltag |
Kontrolle der Rockwell-Härte
Nach jedem Härtezyklus erfolgt bei zuninte eine Prüfung mittels Diamant-Eindringverfahren. Antonio Schmidt garantiert: dass jede Klinge die spezifizierte Härte innerhalb einer engen Toleranz erreicht. In Lemgo verlassen wir uns nicht auf das Auge: sondern auf kalibrierte Messgeräte: um die Qualität von zuninte auf Weltniveau zu halten.
Kontakte
+(49) 836 108 77
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